 |
|

|
 |
|
|
 |
|
Jungsteinzeitliche Bauern haben
sehr wahrscheinlich schon im Lungau gelebt, das belegen eine steinerne
Messerklinge und ein Schmuckstück aus der Jungsteinzeit. 1000
oder 800 v. Chr. waren es Bronzeleute, die vielleicht einen
Weg über den Tauern suchten und dabei das spätbronzezeitliche Schwert
verloren, das man in Tweng entdeckte.
Ab 700 v. Chr. besiedelten Veneto-Jllyrer
den Lungau bis dann 15 v. Chr. die
Römer den Lungau in ihre Provinz Norikum eingliederten. Viele römische
Meilensteine geben Zeugnis aus dieser Zeit. Der Saumpfad über den
Tauern wurde zur Römerstraße und eine der Hauptverbindungen zwischen
Italien und den römischen Provinzen im Norden.
|
|
|
|
Während der Völkerwanderung besiedelten
Slawen den Lungau und Langobarden, Alemannen und Goten nützten "Die
Römerstraße" für ihre Wanderungen.
Um 700 n. Chr. nahmen die Bajuwaren
Besitz vom Lungau und besiedelten unser Land.
Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach ließ den Saumpfad ausbauen
und ab 1519 konnten einspännige Frachtwagen
den Tauern passieren, allerdings nur mit Vorspannhilfe.
|
|
|
|
Seit 1760 bestand dann einmal
wöchentlich eine Pferdepostverbindung und ab
1820 entwickelte sich der Personentransport
mit Postkutschen.
Seit jeher wurde die Tauernstraße nicht nur als Verkehrsweg genützt,
Römer, Landesherren oder Siedler benötigten die Straße zu militärischen
Zwecken. Handelshäuser transportierten ihren Waren: Salz in den Süden
und Gewürze, edle Stoffe, Südfrüchte und Weine in den Norden.
|
|
|
|
Die "Urzelle" des Twenger
Fremdenverkehrs ist der Postgasthof Tweng. 1552
legt das Domkapitel zu Salzburg die Vorschriften zum Bau einer Taverne
fest und seit 1781 entwickelte sich
der Gasthof zu einer beliebten Sommerfrische.
Mit der Entstehung des Wintersportortes Obertauern nach dem Krieg
entwickelt sich auch der Fremdenverkehr in Tweng und inzwischen ist auch
die Wintersaison unser Schwerpunkt.
Tweng
war immer ein bäuerliches Dorf, lediglich die Straße brachte
Zusatzeinkommen. Die Bauern leisteten mit ihren Ochsen
"Vorspanndienste", arbeiteten als Wegmacher oder halfen bei
Viehtrieben über den Tauern.
Bei einem Bericht über Tweng, darf unsere Kirche nicht vergessen werden.
Sie wurde 1705 geweiht und den "Siebenschmerzen
Marieens" geweiht.
|
 |
|
Tourismusverband +TWENG
+ Gemeinde
A - 5563 Tweng bei Obertauern, Telefon +43 (0) 6471/217,Fax
+43 (0) 6471/217-4
E- Mails: gemeinde@tweng.at
, info@tweng.at
|
|
 |
|
[ZUM
START]
|
 |